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Allgemeines über Eckernförde

Eckernförde ist eine 700 Jahre alte Stadt in Schleswig-Holstein, unmittelbar an der Ostsee und am Ende der „Eckernförder Bucht“. Mit etwa 23.000 Einwohnern ist Eckernförde ein übersichtlicher, aber dennoch städtischer Ort. Eckernförde ist multi-kulturell. Denn neben der Amtssprache Hochdeutsch werden umgangssprachlich auch Plattdeutsch und Dänisch gesprochen. Eckernförde liegt etwa 25 Kilometer von der Schleswig-Holsteiner Landeshauptstadt Kiel entfernt.

Die Herkunft des Stadtnamens ist historisch nicht belegt und bis heute strittig. Die Altstadt ist mit ihren restaurierten Fischerhäuschen und den engen Gässchen gleichzeitig auch eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Altstadt trennt Hafen und Strand voneinander. Neben der Fischerei ist Eckernförde auch für den Küstennebel bekannt. Dieser Anis-Schnaps bekam seinen Namen wegen dem lange anhaltenden Küstennebel in der Stadt. Dabei ist es in Eckernförde selten nebelig. Nur die alte Stadtsatzung sieht vor, dass Küstennebel auftritt, wenn von einem bestimmten Gebäude in der Stadt nicht mehr zur Mole geguckt werden kann.

Diese alte Stadtsatzung überlebte zahlreiche Bauten, die den Blick heute generell versperren. Diese und andere Anekdoten werden auch im städtischen Museum im alten Rathaus aufgezeigt. Dieses Gebäude blickt bereits auf eine über 500 Jahre alte Tradition zurück. Die Fußgängerzone in der Kieler Straße ist kaum 150 Meter vom Wasser entfernt und hat bis heute ihren kleinstädtischen Flair erhalten. Im Übergang zwischen Hafen und Strand befindet sich seit Mai 2008 das „Ostsee-Info-Center“, welches Besucher über die Vielfalt von Tieren und Pflanzen in der Ostsee informiert und neue Einblicke gewährt. Daneben laden die Häfen und die örtliche Fischerei zum Verweilen ein. Durch die Nähe zur Landeshauptstadt gibt es natürlich auch dort die bekannte „Kieler Sprotte“.

Und auch für sportlich begeisterte Besucher halten die über vierzig Sportvereine ein breites Angebot parat. Durch die küstennahe Lage ergibt sich natürlich auch die Möglichkeit, gute Witterung vorausgesetzt, ein Bad in der Ostsee zu nehmen oder auch am Strand in einem typisch norddeutschen Strandkorb zu relaxen. Über 1500 Betten, viele davon auch in privaten Quartieren, warten auf Gäste. Die Einheimischen freuen sich, Touristen ein Stück norddeutsche Lebensart zu vermitteln.